Streitschlichtung

Man kann über alles reden…

Unbenannt-3Seit dem Schuljahr 2010/11 werden in der Berufsschulstufe von der Religionspädagogin Frau Gauder-Beuttler Schülerinnen und Schüler zum Streitschlichter ausgebildet.
Ziel ist es, dass die Streitschlichter, die als Vermittler agieren, kleinere Streitigkeiten aus der Welt schaffen können.
Dazu setzen sich die Streitparteien zusammen. Die Schlichter moderieren ein Gespräch nach einer festgelegten Reihenfolge.

Zuerst werden die Grundregeln genannt:

1. Zuhören  2. Ausreden lassen  3. Nicht beschimpfen

Danach berichten die Streitparteien und schildern das Problem jeweils aus ihrem Blickwinkel.
Dann suchen die Streitparteien, angeleitet von den Streitschlichtern, nach Lösungen.
Wenn man sich auf eine Lösung einigen kann, wird ein “Friedensvertrag” unterschrieben.
Die Einhaltung des Vertrages wird nach ein bis zwei Wochen überprüft. Wenn man sich noch nicht einigen kann, wird ein neuer Termin vereinbart.

Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden können, so begreifen die Schülerinnen und Schüler dabei, dass es besser ist, über diese in Ruhe zu sprechen, als immer weiter zu streiten.

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