Schullandheim Garmisch-Partenkirchen

2 Klassen waren im Mai 2017 in der Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen.

29.05.2017

Wir sind mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen gefahren. Während der Fahrt konnten wir schon die schneebedeckten Berge sehen.

Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge sind wir am Nachmittag mit dem Bus nach Farchant gefahren und zu den Kuhfluchtwasserfällen gewandert. Es war heute so heiß, aber zum Glück sind wir durch den Wald gelaufen, dort gab es Stationen bei denen wir verschiedene Fragen beantworten konnten, z.B. „Wie alt ist dieser Baum ?“oder „Ist der Baum ein Flach-oder Tiefwurzler ?“. Bei den Wasserfällen haben wir uns im eiskalten Wasser abgekühlt und sind über die Steine geklettert. Auf dem Rückweg haben wir noch kalten Apfelsaft im Biergarten getrunken. An der Bushaltestelle kamen plötzlich Kühe mitten auf der Straße vorbei gelaufen. Wir haben alle Fotos gemacht. Eine Kuh hat aus dem Brunnen getrunken. Die Kühe waren soooo süß ! Dann kam endlich der Bus und wir sind zum Abendessen in die Jugendherberge zurückgefahren. Es gab heute Nudelparty und Salat. Das hat sehr gut geschmeckt.

 

30.05.2017  

Das Frühstück war lecker, wir können uns ganz viele Sachen aussuchen, z.B. Brötchen oder Brot, Marmelade, Honig, Nutella oder Wurst und Käse, Müsli, Joghurt, Obst und Gemüse.

Heute sind wir mit der Seilbahn auf den Wank gefahren. Ich war mit Samy, Umut und Ursel in der Kabine. Der Berg ist 1780 Meter hoch. Die Fahrt hat 18 Minuten gedauert. Oben sind wir bis zum Gipfelkreuz gewandert. Da haben wir super ins Tal gucken können und auch richtig weit. Wir waren dann noch in einer Berghütte auf der Terrasse und ich habe Spezi getrunken.

Als wir wieder mit der Wankbahn in Garmisch waren, ist ein Teil der Gruppe noch zum Shoppen in die Stadt, die anderen waren müde und wollten in die Jugendherberge zurück.

 

31.05.2017

Heute sind wir wieder mit dem Bus nach Farchant gefahren. Dort hat uns Ela begrüßt. Wir waren zum GPS-Geocaching mit ihr verabredet. Sie hat uns die GPS-Geräte erklärt und wir haben einen Zettel mit Aufgaben bekommen, die wir lösen sollten. Die Lösungen waren die Koordinaten für unseren Schatz. Geocaching heißt nämlich Schatzsuche. Wir haben auch Kühe im Wald getroffen, die haben uns bei der Schatzsuche beobachtet. Allen hat das Geocaching sehr gut gefallen.

Am Nachmittag sind wir trotz dunkler Wolken am Himmel zur Partnachklamm gewandert. Die Schlucht ist 900 Meter lang und teilweise bis 90 Meter tief. Es war ein Gang durch die Felsen und von den Felsen ist Wasser runter gekommen. Der Weg war sehr eng, wie in einem Tunnel. Es war sehr dunkel und nass. Wir sind ganz vorsichtig und langsam gelaufen. Durch die Felsfenster konnten wir in die riesige Schlucht schauen. Zwischen den Felswänden rauschte der Gebirgsbach, der war so laut, dass wir nicht miteinander sprechen konnten. Am Ende der Wanderung war wieder die Sonne zu sehen. Einige Schüler sind dann noch in die Stadt gefahren.

Wir haben einen tollen Laden entdeckt, in dem es nur Schokolade gibt. Wir konnten nicht widerstehen, da reinzugehen.

Abends haben wir dann eine kurze Nachtwanderung gemacht. Wir mussten wegen einem Gewitter wieder schnell in die Jugendherberge zurück. Wir waren alle glitschnass. Das war sehr schade.

 

01.06.2017

Heute sind wir mit dem Zug nach Murnau gefahren und zum Staffelsee gelaufen.

Hier haben wir unsere Füße im See abgekühlt und unser Lunchpaket gegessen.

Wir konnten auch ein Schiff sehen.

Am Nachmittag waren wir noch in der Fußgängerzone von Murnau. Wir haben uns die Geschäfte angeschaut, eingekauft und Eis gegessen. Die Stadt hat viele alte Häuser, die bunt angemalt sind. Das hat uns gut gefallen.

Am Abend mussten wir leider unsere Koffer packen und die Zimmer aufräumen.

 

02.06.2017

Am Freitag mussten wir wieder nach Nürnberg zurück. Einige Schüler wollten am liebsten noch länger in Garmisch bleiben. Wir fanden das Schullandheim so toll, wegen der Berge und den Kühen und der Wankbahn und den tollen Ausflügen und der schönen Jugendherberge und dem leckeren Essen.

 

Wir haben uns jeden Abend an den Laptop gesetzt und mit Unterstützung von Annette und Ursel dieses Tagebuch geschrieben:

Vanessa, Samy, Merve, Mert, Anna, Dominique und Umut

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